Schon sehr früh wurden der Schild, das Schwert, der Kelch und das Zepter zu äußeren Zeichen der Macht von Monarchen. Der Schild wurde als Symbol später zwar durch den Reichsapfel ersetzt, es ist jedoch kaum daran zu zweifeln, dass es sich hier um die Symbole der vier Elemente handelt, welche in der Gesamtheit unsere materielle Basis darstellen.
Dies wird auch deutlich wenn wir uns die erste Karte der großen Arkanen des Tarots, den „Magier“, ansehen. Auch bei dieser Karte kommt zum Ausdruck, dass in den vier Elementen der Schlüssel zur Selbstverwirklichung auf der materiellen Basis zu finden ist.

Die Arbeit mit den vier Elementen und deren Verständnis ist dementsprechend die Basis der westlich tradierten Magie und stellt somit auch die Grundlage der rituellen Magie dar. Liegt nicht die Symbolik des Pentagramms darin, dass alles Materielle aus den vier Elementen durch den Geist erschaffen wurde?
Betrachten wir dazu das Tetragrammaton, welches Jod-He-Vau-He oder Jeh-ho-va ausgesprochen wird und „ich bin der ich bin“ bedeutet. Wenn wir nun aber wissen, dass jeder der hebräischen Buchstaben auch für ein Element steht, können wir die Bedeutung des göttlichen Tetragrammatons besser verstehen und wie folgt übersetzen: Ich bin der, der sich durch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde erweist.
Da jedoch Energie nur zwischen zwei entgegengesetzt-polaren Feldern fließen kann, sind auch die vier Elemente in jeweils zwei aktive, expansiven und zwei passive, absorbierende Elemente unterteilt, wodurch sich zwei Polaritätsachsen bilden. Auf diese Art kann die Energie vom expansiven Element (Feuer und Luft) in das absorbierende Element (Erde und Wasser) fließen, wodurch sie transformiert wird. Diese beiden Polaritätsachsen werden auch als ausgleichendes Kreuz der Elemente bezeichnet und verbinden diese miteinander.