Das Wissen über die Wirkung der Kräuter ist alt.
Schon vor vielen 1000 Jahren wussten die Menschen über die Wirkungsweise der Kräuter Bescheid. So müssen die Druiden die Dosierung der Eisenhutpflanze sehr genau gekannt haben, den sie wurde von Ihnen schon als Heilpflanze verwendet.

Heilpflanzen finden wir auch im Alten Testament, wo es heißt "Gott hat die Kräuter heilsam gemacht und ein Vernünftiger verachtet sie nicht". Zu den ältesten Schriften, die im Abendland über Heilpflanzen geschrieben wurden und noch erhalten sind, zählt das Corpus Hippoccraticum, das aus dem 4 Jahrhundert v. Christi stammt.
So gab es auch vor 2000 Jahren einen Geheimtipp für die Herstellung von Salben. Zum Umrühren derselben nahm man einen Stock aus speziellen Wurzeln, damit der Saft dieser Wurzel mit in die Salbe kommt und dieser dadurch Ihre besondere Wirkung verlieh. Auch der Mond wurde in die Kräuterkunde mit einbezogen, denn so hieß es, jeder Arzt sollte den Mond einbeziehen, denn vom Mond muss gelernt werden. So wurden gewisse Kräuter beim zunehmendem Mond gesammelt oder verwendet und andere bei abnehmendem Mond.

Wahrlich gesegnet ist der- oder diejenige, welche einen großen Kräutergarten ihr eigen nennen können. Den meisten von uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als die nötigen Kräuter während eines Spazierganges in Wald und Feld zu sammeln oder in der Apotheke oder im Kräuterladen zu kaufen.

Kräuter sind vielseitig einsetzbar. So z.B. für Räucherung, Kräutersäckchen, Tees, Badezusatz/-salz, Salben, Öle, Aufguss, Abkochung, Auszüge und Elixiere, Presssaft und Pulver.