Der Ordo Arcanum de Hermetica, nachfolgend OAH genannt, ist ein Zusammenschluss Gleichdenkender, magisch Interessierter mit dem Zweck, die Lehren des alten Pfades wieder zu beleben, wobei verschiedene Traditionen und Überlieferungen zur Anwendung kommen. 

Der OAH erkennt die demokratischen Grundsätze sowie die Gleichberechtigung aller Religionen, Kulturen und Geschlechter an. Die Interessen der Mitglieder werden von den Delegierten im Magistrat vertreten. Der Ältestenrat, welcher integraler Bestandteil des Magistrates ist, stellt innerhalb des Ordens das oberste Gremium dar, dessen Weisungen und Beschlüsse für alle bindend sind.

Der OAH verfolgt das Ziel, seine Mitglieder zu geistiger und ethischer Weiterentwicklung anzuregen, um dadurch zur Erhöhung der Würde des Menschen und zum Wohl der Menschheit beizutragen. Er fördert die geistige Individualität, um den Menschen zu unterstützen, zu einer selbstverantwortlich handelnden und starken, wohlüberlegten Persönlichkeit zu reifen, die immun ist gegen alle negativen Einflüsse, welche den Menschen umfluten.

Der OAH fördert die bewusste Höherentwicklung des menschlichen Egos gemäß den kosmischen Analogiegesetzen. Dabei wendet er sich immer an den Intellekt des Einzelnen und bedient sich gewöhnlicher didaktischer sowie autodidaktischer Methoden.

Der OAH ist keine dogmatische Glaubensgemeinschaft, vielmehr ist die aktive Mitarbeit der einzelnen Mitglieder durch das Einbringen eigener Ideen unabdingbar und erwünscht. Die gemeinsame Arbeit soll zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl führen, welches auf Offenheit und gegenseitigem Vertrauen basiert, so dass ein „geschwisterliches“ Verhältnis untereinander entsteht. Sich zu Toleranz und Akzeptanz des Individuums verpflichtet zu sehen, erfordert dabei einen hohen ethischen Anspruch an die Mitglieder.

Die Hierarchie innerhalb der Gemeinschaft basiert auf den alten keltischen Mysterienkulten, deren Grade durch die konsequente Teilname an Arbeitskreisen und der ordensinternen Ausbildung erarbeitet werden können.